FREISCHWIMMER PRODUKTIONEN KALENDAR VERANSTALTER UND UNTERSTÜTZER SERVICE

Rabtaldirndln (Graz / Wien)
AUFPLATZEN

Gefördert aus Mitteln des österreichischen Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, des Amtes der Steiermärkischen Landesregierung Abteilung Kultur und des Kulturamtes der Stadt Graz.
Mit freundlicher Unterstützung von Theater im Bahnhof Graz, Ed Hauswirth Graz, Therapiebauernhof „Guat leb'n“ in Leska, Bauernhof Wünscher in Leska und Reiterstube Werner Schreck in Naas.


Die Schädeldecke platzt auf, wenn man sich eine Axt hineinrammt. Genauso der Kopf einer Katze, wenn man sie in einen Sack steckt und gegen die Wand schleudert. Aufplatzen kann auch ein Kürbis.

Die Rabtaldirndln begeben sich auf große Tournee. Sie bringen das Rabtal ins Ausland, um das Ausland ins Rabtal zu bringen.
Ihre Strategie ist einfach aber radikal. Sie wollen Geschichten der echten Menschen zeigen und verkaufen die wahre Oststeiermark. Ein meditativer Diaabend. Es wird gesungen, getanzt und selbstverständlich getrunken. Und alles ist überlagert von einer bedingungslosen Liebe zum Rabtal.

Ich bin das Erdbeerland.
Ich bin der Kulm.
Ich bin das dritte Bier am Ilzer Teichfest.
Ich bin Takern II.
Ich bin das gestreckte Kürbiskernöl.
Ich bin die Teichalm.
Ich bin ein Maschanzka.
Ich bin das Tollwutsperrgebiet.
Ich bin ein Rabtaldirndl – Schau der Wildheit ins Gesicht.

Die Rabtaldirndln sind ein Grazer Theaterkombinat, das seit 2003 besteht und sich gemeinsam Themen im Spannungsfeld von Stadt und Land sucht. Sie treten grundsätzlich als Formation auf. Diese ist einem Geschwader nicht unähnlich. Gemeinsam sucht sich das Kombinat seine Themen und erzählt diese im Kollektiv. Ausgehend von der privaten Leidenschaft der Dirndln am Geschichtenerzählen, begeben sich die fünf Frauen auf die Suche nach dem alltäglichen Grauen im Umfeld ihrer persönlichen Herkunft.
Einzelne Gäste geraten zuweilen in die Truppe, die in den Produktionsstrudel gezogen und wieder ausgespuckt werden. Bisherige Produktionen u.a. 2004 «Halbdurch ganzdurch tot» in der Regie von Ed Hauswirth, 2005 «15 Jahre Rabtaldirndln – Eine Gala», 2007 «Wie weit gehst du für mich? Eine Reihe Selbstversuche» in der Regie von Helmut Köpping und 2008 «Sterbenswörter», eine performative Installation im brut Wien.

www.dierabtaldirndln.wordpress.com

Foto © Franz Sattler